Welche Leistung soll der Faserlaser haben – 3 kW, 6 kW, 12 kW, 20 kW oder 30 kW?

Welche Laserleistung wählen?

Welche Leistung eines Faserlasers eignet sich am besten zum Schneiden von Metall? Dies ist eine der wichtigsten Fragen bei der Auswahl einer CNC-Schneidmaschine. In der Praxis geht es nicht um die „höchstmögliche Leistung“, sondern darum, die Laserquelle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen anzupassen – also an die Art des Materials, die Dicke des Stahlblechs, die Anzahl der Werkstücke, die erwartete Kantenqualität, die Schnittkosten, die Energieversorgung und die Arbeitsorganisation.

Laser mit 3 kW, 6 kW, 12 kW, 20 kW und 30 kW können sehr gute Lösungen sein, allerdings unter unterschiedlichen Produktionsbedingungen. Die Leistungsauswahl erfolgt anders bei einer kompakten Maschine für das Schneiden von Stahlblechen mit Laser, anders bei einer Maschine für Rohre und Profile und wieder anders bei einem großformatigen Faserlaser. Eine höhere Leistung bedeutet in der Regel eine höhere Schnittgeschwindigkeit, kürzere Zeiten beim Durchstechen und ein breiteres Anwendungsspektrum. In der Praxis geht es jedoch nicht darum, die „größtmögliche Leistung“ zu wählen, sondern darum, die Laserquelle an die tatsächlichen Produktionsbedingungen anzupassen: Materialart, Stahlblechdicke, Stückzahl, erwartete Kantenqualität, Schnittkosten, die Energieversorgung und die Arbeitsorganisation im Betrieb. Bei der Auswahl der Leistung sollten Sie sich zunächst folgende Frage stellen: Welche Werkstücke sollen am häufigsten gefertigt werden?

Was beeinflusst die Leistung der Laserquelle?

Die Leistung eines Faserlasers wirkt sich in erster Linie auf die Energiemenge aus, die beim Laserschneiden in das Material eingebracht wird. Bei der Auswahl der Laserleistung für das Schneiden von Stahlblechen sollten Sie bedenken: Je höher die Leistung, desto größer ist das Potenzial für schnelleres Schneiden, effektiveres Durchstechen und die Bearbeitung eines größeren Dickenbereichs. Die Leistung allein entscheidet jedoch nicht über Qualität und Wirtschaftlichkeit – entscheidend ist das gesamte technologische System: Laserquelle, Schneidkopf, Optik, Düse, Gas, Maschinenkonstruktion, CNC-Steuerung, CAD/CAM-Software sowie die Erfahrung bei der Auswahl der Parameter.

Eine höhere Leistung kann Folgendes verbessern:

  • Schnittgeschwindigkeit in bestimmten Dickenbereichen,
  • Produktivität in der Serienfertigung,
  • die Möglichkeit, dickere Materialien zu schneiden, sowie die Zeit zum Durchstechen von Stahlblechen,
  • die Wirtschaftlichkeit des Luftschneidens in ausgewählten Anwendungsbereichen,
  • Flexibilität des Betriebs bei schwankendem Profil der Aufträge.

Gleichzeitig setzt dies Folgendes voraus:

  • eines höheren Investitionsaufwands,
  • einer größeren Energieversorgung,
  • eine effizientere Kühlung und Absaugung,
  • eine gute Produktionsorganisation, um das Potenzial der Maschine voll auszuschöpfen.

Wenn Ihr Betrieb hauptsächlich Dünnbleche in Kleinserien schneidet, lässt sich die sehr hohe Leistung möglicherweise nicht voll ausschöpfen. Bei Großserien, größeren Stahlblechdicken, zahlreichen Stanzvorgängen und Mehrschichtbetrieb senkt eine höhere Leistung die Stückkosten pro Werkstück tatsächlich.

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3-kW-Laser – wann reicht eine geringere Leistung aus?

Der 3-kW-Faserlaser eignet sich besonders gut für Anwendungen, bei denen eine präzise, kompakte CNC-Maschine zum Schneiden von Stahlblechen mit typischen Produktionsdicken benötigt wird. Diese Leistung ist keineswegs „gering“ – in vielen Anwendungsbereichen sorgt sie für einen stabilen, wiederholbaren Prozess mit guter Kantenqualität, z. B. bei Montageteilen, Abdeckungen, Halterungen und Konstruktionselementen mit mittlerer Dicke.

Ein 3-kW-Laser ist eine Überlegung wert, wenn:

  • Das Werk schneidet hauptsächlich Dünnbleche und mittelstarke Stahlbleche,
  • Entscheidend sind Präzision, Wiederholgenauigkeit und eine gute Kantenqualität,
  • Bei größeren Dicken erfordert die Fertigung keine hohen Geschwindigkeiten,
  • Entscheidend sind die geringeren Investitionskosten,
  • Die Maschine soll auf engstem Raum oder mit begrenzten Energieversorgungsmöglichkeiten betrieben werden.

Im Angebot von STIGAL ist die Leistung von 3 kW unter anderem bei kompakten Maschinen für die Bearbeitung von Stahlblechen sowie bei Lasern für Rohre und Profile zu finden. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass 3 kW heutzutage seltener gewählt werden – viele Unternehmen entscheiden sich für 6 kW oder mehr und berücksichtigen dabei nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern auch die zukünftige Entwicklung der Produktion. Eine leistungsstärkere Quelle dient oft als Absicherung gegen den Fall, dass die Maschine nach einigen Jahren neue Aufträge oder dickere Materialien nicht mehr bewältigen kann.

6-kW-Laser – universelle Leistung für zahlreiche Betriebe

Ein 6-kW-Faserlaser bietet gegenüber einem 3-kW-Modell deutlich mehr Möglichkeiten – er schneidet gängige Dicken von Stahlblechen schneller und bewältigt schwankende Profile der Produktion problemlos. Für die typische Auftragsfertigung und vielfältige Aufträge erweist sich eine Leistung von 6 kW oft als völlig ausreichend, ohne dass in eine wesentlich größere Laserquelle investiert werden muss.

Ein 6-kW-Laser ist eine Überlegung wert, wenn:

  • Die Produktion umfasst Stahlbleche in verschiedenen Stärken,
  • Für die tägliche Arbeit wird ein universeller Faserlaserschneider benötigt,
  • Wichtig ist die Arbeit mit verschiedenen Materialien und Werkstückgeometrien.

Wenn die Produktion an Intensität zunimmt – größere Serien, kurze Lieferfristen, regelmäßiges Schneiden dickerer Materialien –, macht sich der Unterschied zwischen 6 kW und 12 kW deutlich bemerkbar. 6 kW sind eine sehr gute, vielseitige Wahl für viele Betriebe, während 12 kW in Bezug auf Produktivität, Durchsatz und Stückkosten einen Schritt weiter gehen. Bei 12 kW lässt sich zudem ein sehr deutlicher Sprung in der Produktivität feststellen.

12-kW-Laser – höhere Produktivität und breiteres Anwendungsspektrum

Der 12-kW-Faserlaser ist die richtige Wahl für Betriebe, die eine höhere Produktivität, größere Flexibilität und einen deutlichen Anstieg der Schnittgeschwindigkeit benötigen. Diese Leistung ist nicht „nur für dicke Stahlbleche“ gedacht – auch bei dünnen Materialien ermöglicht sie eine deutliche Steigerung der Schnittgeschwindigkeit und eine Verkürzung der Auftragsabwicklungszeiten, wodurch der Durchsatz erhöht wird, ohne dass weitere Maschinen angeschafft werden müssen.

Ein 12-kW-Laser ist eine Überlegung wert, wenn:

  • Die Maschine soll intensiv betrieben werden; die derzeitige Produktion erfolgt im Mehrschichtbetrieb,
  • Bei der Produktion handelt es sich um größere, wiederkehrende Serien,
  • Das Werk möchte die Schnittzeit bei Standarddicken verkürzen,
  • es kommen dickere Materialien oder technisch anspruchsvollere Aufgaben zum Tragen,
  • Für den Ausbau der Produktion ist ein technologischer Vorsprung erforderlich.

Bei entsprechend ausgewählten Parametern und beim Schneiden mit Druckluft kann ein 12-kW-Laser Geschwindigkeiten von bis zu 25 m/min erreichen – wodurch sich die Produktionszeit verkürzt und gleichzeitig die Kosten für Stickstoff als Prozessgas gesenkt werden.

20-kW-Laser – sehr hohe Produktivität

Der 20-kW-Faserlaser ist die ideale Lösung für Betriebe, die eine deutlich höhere Produktivität als bei 12 kW benötigen, jedoch nicht immer sofort in eine 30-kW-Konfiguration investieren müssen. Diese Leistung ist besonders interessant für Unternehmen, die intensiv arbeiten, größere Serien fertigen, die Schneidzeiten verkürzen möchten und gleichzeitig eine hohe Flexibilität bei unterschiedlichen Stärken des Materials bewahren wollen.

Ein 20-kW-Laser ist nicht ausschließlich für dicke Stahlbleche geeignet. Bei dünneren und mittelstarken Materialien kann er die Schnittgeschwindigkeit erheblich steigern, die Auftragsabwicklungszeiten verkürzen und den Produktionsdurchsatz verbessern. Bei größeren Materialstärken bietet er hingegen eine größere technologische Spielraum, einen stabileren Prozess und die Möglichkeit, anspruchsvollere Werkstücke zu bearbeiten, ohne sofort auf die höchste Leistung der Laserquelle zurückgreifen zu müssen.

Ein 20-kW-Laser ist eine Überlegung wert, wenn:

  • Die Produktion ist intensiv, und die Maschine soll unter hoher Belastung arbeiten,
  • Das Werk möchte die Durchsatzleistung im Vergleich zum 12-kW-Laser steigern,
  • Es treten größere Serien und kurze Lieferfristen auf,
  • Wichtig ist das schnellere Schneiden von Standardstärken,
  • Die Fertigung umfasst auch dickere Materialien oder anspruchsvollere Bauteile,
  • Das Unternehmen möchte über einen großen technologischen Vorsprung für die weitere Entwicklung verfügen,
  • Es ist ein sehr gutes Verhältnis zwischen Produktivität, Investitionskosten und Infrastrukturanforderungen erforderlich.

Bei entsprechend ausgewählten Parametern lässt sich ein 20-kW-Laser sehr gut mit der Druckluftschneidetechnologie kombinieren. Dies ermöglicht es, die Produktionszeit zu verkürzen, die Anzahl der in einer Schicht gefertigten Teile zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten für den Verbrauch von Stickstoff als Prozessgas zu senken. In der Praxis kann ein 20-kW-Laser eine sehr gute Wahl für Betriebe sein, die ihre Produktivität auf ein höheres Niveau heben möchten.

30-kW-Laser – hohe Leistung für anspruchsvolle Fertigungsprozesse

Der 30-kW-Faserlaser ist die Lösung für Produktionsanwendungen, die eine sehr hohe Produktivität und hohe Prozessgeschwindigkeit erfordern. Es lohnt sich, ihn nicht nur unter dem Gesichtspunkt der maximalen Schneiddicke zu bewerten – eine hohe Leistung bedeutet auch ein schnelleres Schneiden der Schneiddicken, die im Betrieb täglich bearbeitet werden. Diese Leistung wird gerne von Werften oder Betrieben im Offshore-Sektor gewählt.

Ein 30-kW-Laser ist eine Überlegung wert, wenn:

  • Die Produktion erfordert eine sehr hohe Produktivität und umfasst das Schneiden großer Mengen an Material,
  • Die Schnittzeit stellt den Engpass des Prozesses dar,
  • Es kommen dickere Stahlbleche, große Formate und anspruchsvolle Aufträge zum Einsatz,
  • Die Maschine soll unter hoher Belastung betrieben werden,
  • Der Betrieb verfügt über eine angemessene Energieversorgung,
  • Entscheidend sind hohe Präzision und exakte Geometrie, selbst bei sehr dicken Materialien.

Eine hohe Leistung erfordert einen gut vorbereiteten Prozess – Stromversorgung, Gase, Druckluft, Kühlung, Materiallogistik und eine reibungslose Entnahme der Werkstücke. Im Angebot von STIGAL kommt eine Leistung von 30 kW unter anderem bei großformatigen Laserschneidmaschinen und fortschrittlichen 2D/3D-Konfigurationen mit Fasenschneiden zum Einsatz.

LaserleistungBaustahlEdelstahlAluminium
LuftProduktionMax.LuftProduktionMax.LuftProduktionMax.
3 kW3 mm15 mm20 mm8 mm8 mm10 mm6 mm6 mm6 mm
6 kW6 mm20 mm25 mm10 mm15 mm18 mm10 mm15 mm18 mm
12 kW10 mm30 mm35 mm15 mm20 mm25 mm15 mm20 mm25 mm
20 kW15 mm35 mm40 mm20 mm25 mm40 mm20 mm25 mm30 mm
30 kW20 mm45 mm50 mm30 mm40 mm50 mm35 mm35 mm40 mm

Vergleich der Leistung von Faserlasern

LaserleistungWann sollten Sie diese Option in Betracht ziehen?Die wichtigsten VorteileWas ist zu beachten?
3 kWdünne und mittelstarke Stahlbleche, kompakte Maschinen, begrenzter Platz in der Hallegeringere Investitionskosten, Präzision, stabiler Prozess, geringere Anforderungen an die Infrastrukturkann bei größeren Blechdicken und sehr intensiver Produktion Einschränkungen mit sich bringen
6 kWUniverselle Bearbeitung von Stahlblechen, vielfältige Bauteile, Dienstleistungsbetriebehöhere Produktivität als 3 kW, gute Flexibilität, breites AnwendungsspektrumEs lohnt sich zu prüfen, ob die Leistung für die geplante Produktionsausweitung ausreicht
12 kWIntensive Produktion, größere Serien, höhere Durchsatzleistung, breiterer Dickenbereichkürzere Schnittzeiten, höhere Flexibilität, bessere Auslastung im Mehrschichtbetrieberfordert eine entsprechende technische Infrastruktur
20 kWIntensive Produktion, größere Serien, höhere Durchsatzleistung, breiterer Dickenbereichsehr hohe Produktivität, großes Schneidpotenzial, bessere Auslastung im Mehrschichtbetrieberfordert eine entsprechende Stromversorgung und Prozessorganisation
30 kWHochleistungsfertigung, große Formate, dickere Materialien, komplexe Konfigurationensehr hohe Produktivität, großes Schneidpotenzial, Bearbeitung anspruchsvoller Projekteerfordert eine entsprechende Stromversorgung und Prozessorganisation

Die Tabelle ersetzt keine technische Analyse – dieselbe Leistung wirkt sich je nach Material, Materialstärke, Gas, Kantenqualität und Maschinenkonstruktion unterschiedlich aus.

 

 

Bedeutet eine höhere Leistung geringere Schnittkosten?

Eine höhere Leistung senkt die Stückkosten nur dann, wenn sie gut auf die Produktion abgestimmt ist – wenn sie die Schnittzeit verkürzt, Nebenvorgänge reduziert, den Gasverbrauch senkt oder die Anzahl der in einer Schicht gefertigten Werkstücke erhöht. Man muss nicht die maximale Dicke berücksichtigen, sondern die Stückkosten, die Zykluszeit, die Anzahl der Durchstiche, den Gasverbrauch, die Energiekosten und die Maschinenauslastung.

Ein wichtiger Faktor ist das Luft Schneiden. Druckluft als Hilfsgas senkt die Kosten für Stickstoff oder Sauerstoff, sofern die Anforderungen an die Schnittkanten dies zulassen. Eine höhere Leistung steigert die Wirtschaftlichkeit des Luft-Schneidens, da dadurch eine hohe Schnittgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann, ohne dass kostspieliger Stickstoff eingesetzt werden muss. In der Praxis kann dies zu sehr konkreten Einsparungen führen – bei einem Kunden von STIGAL senkte allein der Ersatz von Stickstoff durch Druckluft die Kosten um etwa 30.000 PLN pro Monat. Hinzu kommen Einsparungen aufgrund der Schnittgeschwindigkeit, z. B. die Möglichkeit, bei einem Dreischichtbetrieb auf eine Schicht zu verzichten oder eine größere Anzahl von Bauteilen zu fertigen.

 

Wie wählt man die richtige Laserleistung für eine Produktionsstätte aus?

Bei der Auswahl der Laserleistung für das Metallschneiden sollten Sie zunächst einige Fragen stellen:

  • Welche Materialien und Stahlblechdicken werden bei der Fertigung vorwiegend verwendet?
  • Schneidet die Maschine Stahlbleche, Rohre, Profile oder Profile?
  • Welcher Teil der Bauteile ist dünn, welcher mittelstark und welcher dick?
  • Handelt es sich um Einzelfertigung, Serienfertigung oder Großserienfertigung?
  • Wie viele Schichten arbeitet die Maschine?
  • Was ist wichtiger: der Kaufpreis oder die niedrigsten Stückkosten des Artikels?
  • Planen Sie den Einsatz von Luftdruck sowie die Automatisierung der Beladung und Entladung?
  • Ist die Energieversorgung des Betriebs ausreichend?

Bei der Auswahl der Leistung sollten nicht nur die aktuellen Aufträge, sondern auch die zukünftige Entwicklung des Unternehmens berücksichtigt werden. Eine zu geringe Leistung wird schnell zum Engpass, eine zu hohe hingegen zu unnötigen Kosten, wenn sie nicht tatsächlich genutzt wird.

Wie hilft STIGAL bei der Auswahl der Leistung eines Faserlasers?

STIGAL entwickelt und fertigt CNC-Maschinen zum Schneiden von MetallFaserlaserschneidmaschinen für Stahlbleche, Laser für Rohre und Profile, Großmaschinen sowie 2D- und 3D-Lösungen. Zur FIBER Master-Reihe gehören unter anderem der kompakte FIBER Master ST, der FIBER Master DT mit zwei Arbeitstischen sowie der leistungsstarke FIBER Master HD.

Die Auswahl der Leistung der Laserquelle stützen wir auf eine realistische Analyse der Produktion und nicht ausschließlich auf Katalogangaben: Wir prüfen die Art des Materials, den Dickenbereich, die Art und Anzahl der Werkstücke, die Anzahl der Schnitte, die erwartete Kantenqualität, die Möglichkeit des Luftschnitts, den Energiebedarf, die geplante Produktivität sowie die nachfolgenden Prozesse – Biegen, Schweißen, Gewindeschneiden oder Montage. Für den einen Betrieb ist ein kompakter 3- oder 6-kW-Laser am besten geeignet, für einen anderen ein 12-kW-Laser zur Steigerung des Durchsatzes, und für die Fertigung großformatiger Teile eine 30-kW-Konfiguration oder eine noch leistungsstärkere Variante mit 3D-Fasenschneidkopf und Funktion zum Fasenschneiden.

Zusammenfassung – welche Laserleistung ist am besten geeignet?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, ob Sie sich für einen 3-kW-, 6-kW-, 12-kW-, 20-kW- oder 30-kW-Laser entscheiden sollten – jede dieser Leistungen eignet sich für ein anderes Profil. 3 kW: kompakte Maschinen und dünnere Stahlbleche bei minimalen Investitionskosten. 6 kW: Ausreichende Leistung für viele Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. 12 kW: Universelle Leistung, intensivere Produktion, größere Serien und ein breiterer Dickenbereich. 20 kW: Sehr hohe Produktivität. 30 kW: sehr hohe Produktivität, große Formate und dickere Materialien.

Entscheidend ist, dass Sie die Leistung nicht ausschließlich anhand der maximalen Schneiddicke auswählen. In der Praxis zählen die Stückkosten des Werkstücks, die Schnittgeschwindigkeit, die Kantenqualität, das Prozessgas, die Möglichkeit des Luftschnitts, die Anzahl der Durchbrüche, die Automatisierung, die Energieversorgung sowie die Organisation der gesamten Produktion. Sollten Sie zudem zwischen den verschiedenen Technologien schwanken, lesen Sie unseren Leitfaden „Laser oder Plasma“.

Sie wissen nicht, welche Leistung eines Faserlasers für Sie geeignet ist?

Wir analysieren die Materialien, Materialstärken, Details und Kosten und helfen Ihnen anschließend dabei, eine Faserlaserschneidemaschine sowie die Leistung der Laserquelle so auszuwählen, dass sie den tatsächlichen Anforderungen Ihres Betriebs entsprechen.

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Häufig gestellte Fragen – Leistung des Faserlasers

Nein. Eine höhere Leistung steigert zwar die Produktivität und erweitert den Anwendungsbereich, jedoch nur dann, wenn das Werk diese Leistung auch tatsächlich nutzt. Bei der Fertigung vorwiegend aus Dünnblechen und in Kleinserien kann eine sehr hohe Leistung überdimensioniert sein. Die Auswahl der Leistung sollte sich aus einer Analyse der Materialien, der Blechdicken, der Bauteile und der Prozesskosten ergeben.

Nein. Eine hohe Leistung kann auch bei Standarddicken von Vorteil sein, wenn das Unternehmen die Schnittgeschwindigkeit und die Anzahl der Werkstücke pro Zeiteinheit deutlich steigern möchte. Die Dicke des Materials ist zwar wichtig, stellt jedoch nicht das einzige Kriterium für die Auswahl der Leistung dar.

Ja. In vielen Anwendungsbereichen senkt das Luft-Schneiden die Prozesskosten erheblich, da es den Verbrauch teurerer Prozessgase wie Stickstoff reduziert oder ganz vermeidet. Einer der Kunden von STIGAL spart nach der Einführung des Luftschneidens monatlich rund 30.000 PLN allein bei den Stickstoffkosten ein.

Ja, aber nicht allein. Die Qualität der Schnittkante wird auch durch das Material, die Dicke, das Prozessgas, den Druck, die Düse, den Schneidkopf, die Schnittparameter und die Maschinenkonstruktion beeinflusst. Eine höhere Leistung kann die Prozessstabilität bei bestimmten Anwendungen verbessern, muss jedoch richtig ausgewählt werden.

Für viele Betriebe sind 6 kW eine äußerst vielseitige Lösung – sie bieten mehr Flexibilität als 3 kW und eignen sich gut für eine vielfältige Fertigung von Stahlblechen. In vielen Fällen verschafft eine Aufstockung auf 12 kW jedoch einen größeren technologischen Spielraum und bereitet das Unternehmen besser auf weiteres Wachstum vor.

Am besten geht man von einer Analyse der tatsächlichen Produktion aus: Materialien, Materialstärken, Anzahl der Werkstücke, Geometrie, Anzahl der Durchbrüche, Qualitätsanforderungen, Gaskosten, Energieversorgung und geplante Produktivität. Auf dieser Grundlage werden die Laserleistung und die Konfiguration der CNC-Maschine ausgewählt.