Bei einem sicheren Faserlaser geht es in der industriellen Fertigung nicht nur um die Produktivität des Schneidens, sondern vor allem um den Schutz des Bedieners und die Verantwortung des Herstellers für die Gesamtlösung. Der Arbeitsbereich wird durch ein Schutzgehäuse, zertifizierte Schutzscheiben, Zugangssperren und eine Absaugvorrichtung gesichert, wobei das Sicherheitssystem Vorrang vor dem Steuerungssystem hat.
STIGAL ist ein Hersteller von CNC-Maschinen zum Schneiden von Metall, sodass der Kunde eine komplette, als Ganzes konzipierte Industriemaschine erhält – mit der Verantwortung für die Sicherheit und die Einhaltung der in der Europäischen Union geltenden Maschinenrichtlinien. Bei der Faserlaserschneidemaschine ist die Sicherheit des Bedieners kein Zusatz, sondern ein grundlegender Bestandteil der Konstruktion.
Warum ist die Sicherheit von Faserlasern so wichtig?
Faserlaserschneidemaschine – industrielle CNC-Schneidmaschine – schneidet Metall mit einem gebündelten Strahl hoher Energiedichte. Genau diese Eigenschaft, die für eine hohe Produktivität sorgt, erfordert entsprechende Sicherheitsvorkehrungen: Im Schneidbereich treten Laserstrahlung, Prozesslicht, hohe Temperaturen, Splitter, Rauch, Staub sowie bewegliche Maschinenteile auf. Daher ist ein sicherer Laser nicht nur die Laserquelle selbst, sondern eine komplette Anlage, bei der die Sicherheitsvorkehrungen integraler Bestandteil der Konstruktion sind:
- ein Standard- oder mobiles Schutzgehäuse,
- zertifizierte Schutzscheiben zur Prozessbeobachtung,
- Tür- und Schutzvorrichtungen sowie die Zugangskontrolle zum Arbeitsbereich,
- eine CNC-Steuerung, die mit dem Sicherheitssystem zusammenarbeitet,
- Rauchabsaugung und Staubabsaugung,
- Technische Dokumentation, Bedienungsanleitung und Wartungsanweisungen.
Zugang zum Arbeitsbereich der Maschine – Sicherheit darf kein Nebengedanke sein
Bei CNC-Maschinen zum Schneiden von Metall ist die Art und Weise, wie der Zugang zum Arbeitsbereich gesichert ist, ein sehr wichtiger Aspekt der Sicherheitsbewertung. Dabei geht es nicht nur um das Vorhandensein einer Schutzhaube oder von Schutzvorrichtungen, sondern auch darum, was geschieht, wenn ein Bediener, ein Servicetechniker oder eine andere Person versucht, den Arbeitsbereich der Maschine zu betreten.
Bei den Lösungen von STIGAL wird der Zugang zum Arbeitsbereich durch entsprechend ausgewählte Sicherheitselemente wie abschließbare Türen, Sicherheitsgriffe, Zugangskontrolle sowie auf die Art des Maschinenbetriebs abgestimmte Bedienungsverfahren gesichert. Ihre Aufgabe besteht darin, das Risiko eines versehentlichen Betretens des Bereichs zu minimieren, in dem Achsenbewegungen, der Betrieb des Schneidkopfs, Laserstrahlung, Splitter, hohe Temperaturen oder andere mit dem Schneidprozess verbundene Gefahren auftreten können.
Das Fehlen solcher Schutzvorrichtungen kann dazu führen, dass sich eine Person im Gefahrenbereich befindet, während ein Arbeitsvorgang läuft oder die Maschine unkontrolliert in Bewegung ist.
Bei STIGAL wird das Sicherheitssystem nicht als dem standardmäßigen System der CNC-Steuerung untergeordneter Bestandteil betrachtet. Im Gegenteil – die Sicherheitsfunktionen sind so konzipiert, dass sie gegenüber der Betriebssteuerung der Maschine Vorrang haben. Das bedeutet, dass die Sicherheit des Bedieners nicht ausschließlich vom Programm, von den technologischen Einstellungen oder von der Reaktion der CNC-Steuerung selbst abhängen sollte. In einer Gefahrensituation soll das Sicherheitssystem eine angemessene Reaktion der Maschine erzwingen und die Möglichkeit einer Fortsetzung des Betriebs unter gefährlichen Bedingungen einschränken.
Für den Endnutzer hat dies unmittelbare Auswirkungen auf die Produktion und die Organisation. Ein gut konzipiertes Sicherheitssystem schützt das Bedienpersonal, regelt die Bedienabläufe, verringert das Risiko eines unbefugten Zutritts zum Arbeitsbereich und ermöglicht einen sichereren Betrieb der Maschine unter realen Bedingungen in der Produktionsstätte.
Sichere Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal sind die Betriebsmodi der Maschine: Betrieb und Wartung. Diese werden mit einem einzigen Schlüssel ausgewählt, sodass nur befugte Personen den Modus wechseln können.
Es kann jeweils nur ein Modus aktiv sein. Dadurch wird das Risiko eines mehrdeutigen Zustands der Maschine sowie einer versehentlichen Umschaltung in den Betriebsmodus während der Durchführung von Wartungsarbeiten ausgeschlossen.
Im Modus der Wartung führt die Maschine keinen Arbeitsvorgang aus, wodurch Wartungs-, Kontroll- und Instandhaltungsarbeiten im Maschinenbereich sicherer durchgeführt werden können. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Bediener oder der Service einen Bereich betreten muss, der im normalen Betriebsmodus als Gefahrenzone gilt.
Wie wirkt sich ein Faserlaser auf die Augen aus?
Die Augen gehören zu den Organen, die am empfindlichsten auf Laserstrahlung reagieren. Viele industrielle Faserlaser arbeiten im nahen Infrarotbereich (ca. 1 µm) – einer Strahlung, die für den Menschen oft unsichtbar, für die Netzhaut jedoch äußerst gefährlich ist. Der Bediener sieht den Strahl möglicherweise nicht und erhält keinerlei natürliche Warnung; das Fehlen sichtbaren Lichts bedeutet daher nicht, dass kein Risiko besteht.
Die Hornhaut und die Linse bündeln die Strahlung auf einen sehr kleinen Punkt auf der Netzhaut – bereits eine kurze Einwirkung kann zu dauerhaften, oft schmerzlosen und irreversiblen Sehschäden führen. Das Risiko betrifft nicht nur den direkten Strahl, sondern auch Reflexionen (insbesondere Spiegelreflexionen von glänzenden Oberflächen) sowie das intensive Licht des Prozesses. Genau aus diesem Grund sind geschlossene Gehäuse, Zugangssperren und zertifizierte Schutzscheiben so wichtig.
Sicherheitsglas – warum muss es zertifiziert sein?
Durch Sichtfenster lässt sich der Prozess beobachten, ohne den Arbeitsbereich öffnen zu müssen – jedoch nicht auf Kosten der Augensicherheit. Normales Glas, getöntes Glas, Plexiglas oder ein beliebiger Filter können zwar die Sichthelligkeit einschränken, müssen jedoch nicht unbedingt gefährliche Strahlung einer bestimmten Wellenlänge zurückhalten. Bei Faserlasern ist dies besonders gefährlich, da die Gefahr oft unsichtbar ist.
Aus diesem Grund werden zertifizierte Schutzscheiben verwendet, die für den Einsatz mit Laserstrahlung ausgelegt sind, über nachgewiesene Parameter (Schutzbereich, Dämpfungsgrad, Wellenlänge) verfügen und auf den jeweiligen Laser abgestimmt sind. Eine ungeeignete Schutzscheibe ist trügerisch: Sie sieht aus wie ein Schutz, der Bediener geht davon aus, dass er geschützt ist, doch unsichtbare oder reflektierte Strahlung kann die Netzhaut erreichen. Bei STIGAL-Maschinen werden Schutzscheiben als Bestandteil des Sicherheitssystems betrachtet, und der Bediener verfügt zusätzlich über eine Kameraüberwachung des Prozesses – ohne dass der Arbeitsbereich geöffnet werden muss. Die Schutzscheiben dürfen nicht durch beliebige, kostengünstigere Ersatzteile ersetzt werden.
Typy obudów w laserach STIGAL: pełna i mobilna
Nie każda maszyna wymaga identycznej obudowy — rozwiązanie dobiera się do charakteru produkcji:
| Typ obudowy | Maszyny STIGAL | Kiedy się sprawdza |
|---|---|---|
| Standardowa obudowa | FIBER Master DT, FIBER Master ST, FIBER Tube | standardowe formaty, produkcja seryjna i zmianowa, zwarta strefa cięcia |
| Mobilna obudowa | FIBER Master HD | maszyny wielkoformatowe, duże arkusze, elastyczna logistyka |
Typ obudowy dobiera się do formatu maszyny, rodzaju produkcji i sposobu załadunku materiału.
Standardowa budowa (FIBER Master DT, FIBER Master ST, FIBER Tube) odseparowuje proces cięcia od hali, porządkuje stanowisko i wspiera skuteczny odciąg — sprawdza się przy produkcji seryjnej i pracy zmianowej. W FIBER Tube ma dodatkowe znaczenie, bo obrabiane są rury i profile o innej geometrii niż płaska blacha.
Mobilna obudowa (FIBER Master HD) zabezpiecza aktywną strefę cięcia i porusza się wraz z nią — pełne zamknięcie wielkogabarytowej maszyny byłoby niepraktyczne przy dużych arkuszach i obsłudze suwnicą. To rozwiązanie dla przemysłu ciężkiego, konstrukcji stalowych, stoczni, offshore czy energetyki, łączące bezpieczeństwo z elastycznością pracy na dużym formacie.
Das Gehäuse ist ein komplettes Sicherheitssystem
Glas ist nicht alles. Ein sicherer Faserlaser im Gehäuse ist eine Kombination aus verschiedenen Lösungen, die gemeinsam das Risiko minimieren:
- eine vollständige oder mobile Einhausung des Arbeitsbereichs,
- zertifizierte Schutzscheiben und eine Kameraüberwachung des Prozesses,
- Tür- und Schutzvorrichtungssperren sowie die Unterbrechung des Prozesses bei Eindringen in den Sicherheitsbereich,
- Sicherungsvorrichtungen für bewegliche Maschinenteile,
- Rauchabsaugung und Staubabsaugung,
- Warnhinweise, Bedienungsanleitung und Schulung des Bedienpersonals.
Die Absaugung ist hier ein vollwertiges Sicherheitselement – das Laserschneiden ist ein thermischer Prozess, bei dem Rauch und Staub entstehen. Eine fest installierte oder mobile Abzugshaube erleichtert deren Kontrolle, da der Prozess in einem abgegrenzten Bereich stattfindet, was die Luftqualität in der Halle und die Prozessstabilität verbessert, insbesondere bei mehrstündigem Betrieb.
Sicherheit, Produktivität und Verantwortung des Nutzers
Ein gut konzipiertes Gehäuse verlangsamt die Produktion nicht. Wenn die Sicherheit bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt wurde, funktionieren der Zugang zum Arbeitstisch, die Beladung mit Blechen oder Rohren, das Ausfahren des Arbeitstisches, die Prozessüberwachung und die Absaugung nahtlos zusammen – der Bediener muss nicht „gegen die Sicherheitsvorrichtungen ankämpfen“, und die Maschine arbeitet in einem gesicherten Bereich mit vorhersehbarem Zugang zu Material und Werkstücken.
Sicherheit ist das Ergebnis zweier Verantwortlichkeiten: der des Herstellers (korrekte Ausführung) und der des Anwenders (ordnungsgemäße Nutzung). Bei Scheiben und Gehäusen ist Folgendes untersagt: das Ersetzen von Scheiben durch Material ohne entsprechende Dokumentation oder die Verwendung von Ersatzteilen, die nicht für Laser bestimmt sind; das Entfernen von Scheiben zur Verbesserung der Sicht oder das Arbeiten mit einer gesprungenen oder stark zerkratzten Scheibe; Gehäuse ohne Rücksprache mit dem Hersteller zu modifizieren; den Prozess durch offene Türen zu beobachten und Sicherheitsverriegelungen zu umgehen; davon auszugehen, dass eine Schutzbrille das Maschinengehäuse ersetzt.
Wie wählt man einen sicheren Faserlaser aus und warum sollte man ihn direkt vom Hersteller beziehen?
Bei der Auswahl einer Faserlaserschneidemaschine sollten Sie nicht nur auf die Leistung, die Tischgröße und die Geschwindigkeit achten, sondern auch auf die Sicherheit und die Verantwortung des Herstellers. Informieren Sie sich:
- Wer ist der Hersteller und übernimmt er die Verantwortung für die Gesamtlösung,
- Wie ist der Arbeitsbereich abgesichert (feste oder mobile Einhausung),
- Welche Schutzgläser wurden verwendet und sind diese für den jeweiligen Lasertyp geeignet,
- Wird der Zugang zum Schneidbereich kontrolliert,
- wie die Absaugung funktioniert und ob der Bediener einen sicheren Überblick über den Prozess hat,
- Verfügt die Maschine über Dokumentation, eine Bedienungsanleitung und Kundendienstunterstützung?
Die Maschine wird in einer Halle im Umfeld von Menschen eingesetzt, oft viele Stunden am Tag – daher sollte hinter ihrer Konstruktion ein Hersteller stehen, der den Prozess des Metallschneidens versteht und die Verantwortung für die gesamte Lösung übernimmt. STIGAL ist als Hersteller von CNC-Maschinen für die Maschine und ihre Sicherheitsvorrichtungen verantwortlich, was die Gewissheit gibt, dass sie für den Einsatz in einer realen industriellen Umgebung ausgelegt ist und nicht nur dazu dient, unter Testbedingungen bestimmte Leistungswerte zu erreichen.
Zusammenfassung
Ein sicherer Faserlaser in einem geschlossenen oder mobilen Gehäuse stellt eine komplette industrielle Anlage dar, bei der der Hersteller für die Konstruktion, die Sicherheitsvorkehrungen und den Schutz des Bedieners verantwortlich ist. Von entscheidender Bedeutung ist der Augenschutz: Laserstrahlung ist oft unsichtbar und stellt eine Gefahr für die Netzhaut dar; daher müssen Sichtfenster mit zertifizierten Schutzgläsern ausgestattet sein – nicht mit gewöhnlichen oder getönten Gläsern. Achten Sie bei der Auswahl eines Lasers zum Schneiden von Metall nicht nur auf Leistung und Schnittgeschwindigkeit, sondern auch darauf, wer der Hersteller ist und wie die Sicherheitsvorkehrungen konzipiert wurden.
Wählen Sie einen sicheren Faserlaserschneider aus
Wenden Sie sich an das STIGAL-Team – wir wählen einen sicheren Faserlaser aus, der auf Ihre Produktionsart, die Abmessungen der Stahlbleche, Rohre oder Profile, die erwartete Produktivität sowie die Betriebsbedingungen in Ihrem Werk abgestimmt ist. Wir helfen Ihnen zudem bei der Auswahl der geeigneten Leistung der Laserquelle.
Skontaktuj się z zespołem STIGALHäufig gestellte Fragen – sicherer Faserlaser
W zależności od typu maszyny STIGAL stosuje pełne lub mobilne obudowy ochronne. FIBER Master DT, FIBER Master ST i FIBER Tube mają pełną obudowę. FIBER Master HD, jako maszyna wielkogabarytowa, wykorzystuje mobilną obudowę zabezpieczającą aktywną strefę cięcia.
FIBER Master HD jest maszyną wielkogabarytową, więc pełne zamknięcie całego obszaru roboczego byłoby mniej praktyczne przy pracy z dużymi arkuszami blach. Mobilna obudowa zabezpiecza strefę, w której odbywa się cięcie, zachowując dostęp do dużego pola roboczego i ułatwiając logistykę materiału.
Ponieważ ma chronić operatora przed promieniowaniem laserowym o określonej długości fali i poziomie energii. Zwykła szyba lub przypadkowy materiał nie gwarantują ochrony wzroku. Szyba ochronna musi mieć potwierdzone parametry i być dobrana do danego typu lasera.
Nie musi chronić. Kolor lub przyciemnienie nie są dowodem skutecznej ochrony przed promieniowaniem laserowym. Szyba musi być przeznaczona do zastosowań laserowych i mieć potwierdzone właściwości ochronne dla odpowiedniego zakresu długości fali.
Wiele laserów fiber pracuje w zakresie bliskiej podczerwieni, która może być niewidzialna dla oka. Promieniowanie może przejść przez struktury oka i zostać skupione na siatkówce, powodując jej uszkodzenie. Ryzyko dotyczy zarówno bezpośredniej wiązki, jak i niektórych odbić.
Nie. Okulary ochronne i zamknięta obudowa pełnią różne funkcje. Podczas normalnej pracy podstawowym zabezpieczeniem jest prawidłowo zaprojektowana obudowa z odpowiednimi osłonami i certyfikowanymi szybami. Środki ochrony indywidualnej mogą być wymagane w określonych sytuacjach serwisowych, ale nie zastępują zabezpieczeń konstrukcyjnych maszyny.







